Zu grosse Rundungen sind unerwünscht

Bei vielen schwarzafrikanischen Völkern ist ein grosses Gesäss noch heute Inbegriff von Weiblichkeit. In unseren Breitengraden allerdings ist es lange her, dass ein grosses Gesäss übermässig Bewunderung bei der männlichen Bevölkerung ausgelöst hätte. Im Gegenteil sind heute die eher kleinen „knabenhaften“ Hinterteile stark in Mode. Das Gesäss ist daher eine Region, die bei vielen Frauen für ein ungutes Körpergefühl sorgt.
Leider ist das Gesäss auch eine äusserst delikate Region für die Liposuction. Schöne Resultate können zwar erzielt werden, die Behandlung gehört aber strikte in die Hände eines Fachmanns. Es gilt nämlich zu beachten, dass die natürlichen Rundungen des Pos ganz wesentlich von den Fettdepots mitgestaltet werden. Ausserdem sinkt das Gesäss mit dem Alter aufgrund der nachlassenden Gewebefestigkeit und dem allgemeinen Rückgang der Muskulatur ab, was häufig nicht nur zur Ausbildung einer unschönen Form („schlaffes Gesäss“), sonder auch zur Ausbildung einer Pseudo-Reithose führt.
Ist eine Person unzufrieden mit ihrem Gesäss, gilt es also zuerst die Ursache der Unzufriedenheit aufs Genauste zu eruieren und im Falle einer tatsächlich vorhandenen übermässigen Fettablagerung das richtige Mass an Fett abzusaugen. Besteht hingegen ein „schlaffes Gesäss“ oder eine Pseudo-Reithose, so muss die Lösung anderweitig gesucht werden. Andernfalls droht ein ästhetisch unbefriedigendes Resultat.

62-jährige Frau: Gesäss und Taille kombiniert behandelt. Bei der 10 Tages Kontrolle sind noch die Hämatome sichtbar. Das Gesäss hat aber trotzdem schon deutlich an Volumen abgenommen
Fettabsaugen, Frau, Po, Gesäss, vorher, 1
vorher
Fettabsaugen, Frau, Po, Gesäss, nachher, 1
nachher (10 Tages Kontrolle)
Fettabsaugen, Frau, Po, Gesäss, Fettmenge, 1
Absaugvolumen (250 ml Tumeszenz-Anästhesie, 1450 ml Fett)